Am 11.03.2012 bildeten auf einer Strecke von circa 80 Kilometern über 24.000 Menschen zwischen Schacht Konrad, Asse II und Braunschweig/Thune eine Lichterkette – zum einen um der Katastrophe von Fukushima am 11.03.2011 zu gedenken, aber auch um auf die unhaltbare Situation in der Asse sowie der Endlagerproblematik und dem Umgang mit radiaktiven Gefahrenstoffen in Braunschweig/Thune aufmerksam zu machen.
Symbolisch wurde das “Konzept Endlager” zu Grabe getragen.
Auch wir sind der Meinung, dass Gesellschaft und Politik sich endgültig vom “Konzept Endlager” verabschieden müssen.
Den Atommüll zu verbuddeln – ohne Rückholmöglichkeit – und dabei zu hoffen, dass eine Sicherheit für 1 Million Jahre schon gegeben sein wird:
Das ist verantwortungslos und lediglich eine Illusion, der sich so manch Politiker gerne hingibt um – so wie es scheint – die Verantwortung für das strahlende Erbe weit von sich zu schieben.
(Red.: KH, 14.03.2012)
